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[ID]factoryMit dem Zentrum für Kunsttransfer / IDfactory beschreitet Ursula Bertram neue Wege beim Transfer künstlerischen Denkens in außerkünstlerische Felder. Die Universität Dortmund verbindet damit die Grundsätze einer technischen Universität mit dem Gedanken der Innovationsfähigkeit im Sinne der „creative economy". Das Konzept der IDfactory ist ein triple win game für Studierende, für Unternehmen und für eine Ausbildungsstätte, die es ernst meint mit Interdisziplinarität vor Ort.
Eine Kooperation mit dem BfI, Büro für Innovationsforschung, Mainz.

„Wirtschaft braucht Innovation".
Dieser Allgemeinplatz drückt einerseits Bedarf, andererseits Hilflosigkeit aus. Wie wird dieses offensichtlich so begehrte Produkt „Innovation" hergestellt? Wer produziert Innovationen? Gibt es eine Methode dafür oder fällt Innovation wie Manna vom Himmel?
Heimat innovativen Denkens ist zweifelsohne das Feld der Kunst, präziser des künstlerischen Denkens und Handelns. Das Zentrum für Kunsttransfer stellt sich der Frage, wie die „Produktion von Innovation" funktioniert und wie folglich künstlerisches Denken in außerkünstlerische Felder transferiert werden kann.

Unser Wirtschaftssystem befindet sich in einem historischen Umwälzungsprozess. Es wird heute immer klarer erkannt, dass immaterielle Wirtschaftsfaktoren, Soft Facts, im Vordergrund stehen, dass mit Spartendenken und normativen Strukturen den Herausforderungen der Zukunft nicht mehr begegnet werden kann. Verflechtungen und Vernetzungen sind vielfältig geworden, die Komplexität der Unternehmensführung ist um ein Mehrfaches gestiegen. Notwendig ist eine klare Positionierung bei gleichzeitig flexiblen Denk- und Handlungsstrategien. Im Mittelpunkt steht die persönliche Kompetenz der Mitarbeiter und Führungskräfte, ohne die keine nachhaltige Unternehmensentwicklung möglich ist. Es geht um die Organisation des Ganzen in einer Form, die auf Interdisziplinarität, flexible Sichtweisen. vernetzte Denkvorgänge und visionäre Entwicklungskapazitäten abhebt.

Darauf müssen die Gestalter der Zukunft vorbereitet werden. Position, Person und Werk in ständiger Reflexion des Umfeldes ist von jeher Kernkompetenz künstlerischer Arbeit.

Wir kümmern uns um nonlineares Denken.

»Symposium "Kunst fördert Wirtschaft" 21. & 22. November 2010

» www.id-factory.de

» Was ist das Gegenteil vom Frosch?
Ein Interview von Alina Schadwinkel mit Prof. Ursula Bertram, 23.09.10, ZEIT-ONLINE

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