ursula bertram

aktuell: [ID] factory Symposium 2010

Symposium "Kunst fördert Wirtschaft" 21. & 22. November 2010


[ID]factory Symposium "Kunst fördert Wirtschaft", die factory als Kunstwerk

Mit dem Zentrum für Kunsttransfer / IDfactory beschreitet die Universität
Dortmund neue Wege beim Transfer künstlerischen Denkens in
außerkünstlerische Felder. Professorin Ursula Bertram verbindet damit die
Grundsätze einer technischen Universität mit dem Gedanken der
Innovationsfähigkeit im Sinne des Kunsttransfers. Das Konzept der
IDfactory ist ein triple win game für Studierende, für Unternehmen und für
eine Ausbildungsstätte, die es ernst meint mit Interdisziplinarität vor
Ort.
Eine Kooperation mit dem BfI, Büro für Innovationsforschung, Mainz.

„Wirtschaft braucht Innovation".

Dieser Allgemeinplatz drückt einerseits Bedarf, andererseits Hilflosigkeit
aus. Wie wird dieses offensichtlich so begehrte Produkt „Innovation"
hergestellt? Wer produziert Innovationen? Gibt es eine Methode dafür oder
fällt Innovation wie Manna vom Himmel?
Heimat innovativen Denkens ist zweifelsohne das Feld der Kunst, präziser
des künstlerischen Denkens und Handelns. Das Zentrum für Kunsttransfer
stellt sich der Frage, wie die „Produktion von Innovation" funktioniert
und wie folglich künstlerisches Denken in außerkünstlerische Felder
transferiert werden kann.
Unser Wirtschaftssystem befindet sich in einem historischen
Umwälzungsprozess. Es wird heute immer klarer erkannt, dass immaterielle
Wirtschaftsfaktoren, Soft Facts, im Vordergrund stehen, dass mit
Spartendenken und normativen Strukturen den Herausforderungen der Zukunft
nicht mehr begegnet werden kann. Verflechtungen und Vernetzungen sind
vielfältig geworden, die Komplexität der Unternehmensführung ist um ein
Mehrfaches gestiegen. Notwendig ist eine klare Positionierung bei
gleichzeitig flexiblen Denk- und Handlungsstrategien. Im Mittelpunkt steht
die persönliche Kompetenz der Mitarbeiter und Führungskräfte, ohne die
keine nachhaltige Unternehmensentwicklung möglich ist. Es geht um die
Organisation des Ganzen in einer Form, die auf Interdisziplinarität,
flexible Sichtweisen. vernetzte Denkvorgänge und visionäre
Entwicklungskapazitäten abhebt.
Darauf müssen die Gestalter der Zukunft vorbereitet werden.
Position, Person und Werk in ständiger Reflexion des Umfeldes ist von
jeher Kernkompetenz künstlerischer Arbeit.

Wir kümmern uns um nonlineares Denken

++Programmflyer++.pdf (1,13 MB)

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