ursula bertram

Freie Projekte: US III OBEROLMERWALD

Alexander, Valentina und Katija tanzen in Russland; Breda, Curtis und Francisco in den USA; Karin, Thomas und Ulla in Deutschland. Wer repräsentiert ein Land? Was macht den Unterschied von Krieg und Frieden aus, Supermacht oder looser, bedeutend oder unbedeutend. Ein Konversionsprojekt zum Ende des Kalten Krieges in Kooperation mit dem Innenministerium Rheinland-Pfalz.

Familien Familien Die Anonymität gehört zur Strategie des Krieges. Gegen diese Anonymität setzt die Künstlerin Ursula Bertram die entwaffnende Individualität von Menschenbildern. Die Auswahl der Menschen für ihre Fotoinstallation überläßt sie dem Zufall, der auch im Ernstfall über Leben und Tod entschieden hätte.

Die Künstlerin Ursula Bertram bringt im Kunstprojekt "Die Familien" Menschen der Nationen zusammen, deren Schicksal zur Zeit des Kalten Krieges mit dem Ort des ehemaligen amerikanischen Stützpunktes OBEROLMERWALD verwoben war. Nach dem Zufallsprinzip wählt sie aus militärischen Landkarten Häuser in Russland, in den USA und in Deutschland aus und macht sich auf den Weg, um die noch unbekannten Bewohner der betreffenden Häuser zu finden, mit ihnen zu sprechen und sie auf fotografischen Bildern festzuhalten, wie sie sind.

Die Reise im Jahr 2001 führt sie zweimal nach Sibirien, einmal in die Nähe von Moskau, nach Kalifornien, Kansas und Kentucky, Thüringen, Nordrhein-Westfalen und Bayern. Insgesamt legt sie 15 000 km zurück mit einem Fotografen, einem Kameramann und einem Gitarristen. Fotos und Videoaufnahmen dokumentieren den Projektablauf und die ungewöhnlichen Begegnungen mit den Familien.

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